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Nr. 11 - Girls! Girls! Girls! (Paramount / 1962)
deutscher Titel: Girls! Girls! Girls!

Filmlänge: 106 Minuten
Premiere:
US Kinostart: 02.11.1962

Premiere in Deutschland: 05.04.1963


Regie: Norman Taurog
Produzenten:
Hal B. Wallis
Drehbuch:
Edward Anhalt und Allan Weiss
Vorlage: nach einer Story von
Allan Weiss
Musik:
Joseph J. Lilley
Kamera:
Loyal Griggs
Spezialeffekte:
Ausstattung:
Bauten:
Hal Pereira, Walter Tyler
Schnitt:
Warren Low
Kostüme: Edith Head
Choreographie: Charles O'Curran


Darsteller:

Elvis Presley ..... Ross Carpenter
Stella Stevens ..... Robin Gantner
Laurel Goodwin ..... Laurel Dodge
Jeremy Slate ..... Wesley Johnson
Guy Lee ..... Chen Yung
Benson Fong ..... Kin Yung
Beulah Quo ..... Madame Yung
Elizabeth Tiu ..... Tai Ling
Ginny Tiu ..... Mai Ling
Robert Strauss ..... Sam
Lili Valenty ..... Madame Stavros
Frank Puglia ..... Alexander Stavros
Barbara Beall ..... Leona Stavros
Betty Beall ..... Linda Stavros
Nestor Paiva ..... Arthur Morgan
Ann McCrea ..... Mrs. Morgan
Mary Treen ..... Mrs. Figgor
Marjorie Bennett ..... Mrs. Dick
Richard Collier ..... Clerk
Red West ..... Fischer

Deutscher Sprecher für Elvis: Rainer Brandt


Handlung:

Von Männern versteht die attraktive Nachtclub-Sängerin Robin eine ganze Menge - bei Ross Carpenter aber versagen ihre Künste. Gewiss, Ross mag sie, doch seine Zuneigung ist rein platonisch. Seine wirklich große Liebe heißt nämlich "Westwind". Hinter diesem Namen verbirgt sich eine schnittige Hochseejacht, die Ross zusammen mit seinem vor kurzem verstorbenen Vater für den Reeder Stavros gebaut hat. Stavros weiß um Ross' Liebe zu der Jacht und hat ihm daher ein Angebot gemacht: wenn er genug Geld verdient hat, kann er das Boot zu einem günstigen Preis zurückkaufen. Mrs. Morgan gibt Ross eindeutig zu verstehen, dass sie ihm das nötige Geld geben würde, wenn er ihren Wünschen entgegen käme...

Mrs. Stavros hat inzwischen erfahren, dass sie wegen einer Krankheit ein anderes Klima braucht und sie nach Arizona ziehen müssen. Deshalb muss Stavros seine Boote verkaufen, auch die "Westwind". Wohlweislich verschweigt er Ross zunächst einmal, was er vorhat. Ross' gute Laune hätte durch die Wahrheit einen argen Dämpfer erlitten. So aber kann er sich ungestört einer charmanten jungen Dame widmen, die er vor wenigen Abenden kennengelernt hat. Sie heißt Laurel Dodge und ist eine Bekannte seiner Nachtclub-Freundin Robin. Begreiflich, dass Robin sein plötzliches Interesse an Laurel mit Misstrauen zur Kenntnis nimmt.

Zu Recht übrigens, denn schon nach ein paar Tagen ist Ross so weit, dass er Laurel zu einer Segelpartie auf der "Westwind" einlädt. An Bord erfährt Laurel, dass er die "Westwind" zusammen mit seinem Vater gebaut hat und von seinem Traum, einmal das Boot zu besitzen. Als die beiden abends die Heimfahrt antreten, kommt Sturm auf. Ross muss in einem idyllischen Fischernest bei der befreundeten chinesischen Familie Yung Zuflucht suchen. Beide finden nachts keinen Schlaf, beide stehlen sich nach draußen - und treffen einander. Jetzt gesteht Laurel ihrem Kapitän, dass sie noch immer nicht das Ende einer Romanze überwunden hat und sich davor fürchtet, erneut ihr Herz zu verlieren. Die Tatsache allerdings, dass sie schließlich Ross' zaghaften Kuss energisch erwidert, deutet an, dass sie ihre Furcht offensichtlich überwunden hat...

Als sie am nächsten Tag heimkehren, erfährt der bestürzte Ross, dass Stavros seine Schiffe dem mit allen Wassern gewaschenen Schiffsmakler Wesley Johnson verkauft hat. Bitter enttäuscht bietet er Johnson seine Dienste als Kapitän an. Für die "Westwind" will Johnson 10.000.Dollar haben, eine Summe, die Ross nicht aufbringen kann. Er nimmt den Job an und fängt Thunfische für Johnson, bei einer fünfprozentigen Beteiligung.

Außerdem ist er gezwungen, im Nachtklub zu singen, wodurch er Robin Konkurrenz macht. Eigentlich wollte er es Robin beibringen, doch Sam hat ihn bereits vor allen Gästen angekündigt. Er hat großen Erfolg als Sänger und ist bald eine feste Einrichtung im Pirate's Den. Robin wirft ihm vor, er mache sie brotlos, doch er denkt nur an das Boot. Laurel macht diese Erfahrung auch, da Ross wegen seiner zwei Berufe keine Zeit für sie hat, er versetzt sie mehrmals.

Am nächsten Tag holen Ross und die anderen Fischer die Netze vom Boot aus ein. Nach einer Panne, das Netz ist gerissen, sprechen sie von New Orleans. Johnson zieht ihnen das Geld für die Reparatur des Netzes ab.

Laurel, die inzwischen einen Job in einem Hutladen angenommen hat, hat Ross abends in ihre Wohnung eingeladen. Das Ganze misslingt etwas, da alles angebrannt ist und auch einige Zutaten fehlen. Aus der Nachbarwohnung dringen laute Musik, Geräusche eines Ehekraches und anderer Lärm herüber.

Laurel, die von zu Hause ziemlich begütert ist, geht am nächsten Tag zu Johnson und kauft ihm die "Westwind" ab. Ross und seine Mannschaft hatten inzwischen Glück bei ihrem Fang, das Netz ist randvoll. An Land sieht Ross, dass das Schild "Zu verkaufen" verschwunden ist und fragt Johnson, wem er die "Westwind" verkauft habe, doch er schweigt. Außerdem will Johnson Ross mit den Produzenten übers Ohr hauen. Ross, dem es jetzt reicht, schlägt Johnson nieder. Laurel gesteht ihm, dass sie viel Geld hat und dass sie die "Westwind" für ihn gekauft hat. Doch er möchte keine Almosen annehmen und lehnt ab.

Robin singt gerade, als Laurel hereinkommt und Robin fragt, wo sie Ross finden kann. Sie antwortet, er könne nur bei den Chinesen sein. Laurel lässt sich von Johnson dort hinfahren. Durchs Fernglas sieht Ross, die "Westwind" kommen und glaubt zu erkennen, dass Johnson Laurel gegenüber zudringlich wird. Er stürzt zu einem Boot, rast der "Westwind" entgegen und schlägt Johnson zusammen. Dann zwingt er ihn, das Boot wieder zurückzukaufen.

Am Abend gibt es ein großes Fest, bei dem Ross singt, nachdem Laurel und er beschlossen haben, ein neues Boot zu bauen.


Songs: aufgenommen im März 1962 im Radio Recorders Studio in Hollywood

Girls! Girls! Girls!
I don't wanna be tied
Mama (im Film gesungen von den Amigos, aber im Studio von Elvis aufgenommen)
We'll be together
A boy like me, a girl like you
Earth boy
Return to sender
Because of love
Thanks to the rolling sea
Songs of the shrimp
The walls have ears
We're coming in loaded
Dainty little moonbeams / Girls! Girls! Girls!

Herausgeschnitten:
I don't want to (nur in den USA zu sehen)
Where do you come from
Plantation Rock
Don't want your letters (?)

Never let me go (gesungen von Stella Stevens)
The nearness of you (gesungen von Stella Stevens)
Baby baby baby (gesungen von Stella Stevens)


Werbefotos

Weitere Informationen:

Dreharbeiten: Beginn im März 1962
Die Außenaufnahmen entstanden auf Hawaii, u.a. in Miloli an der Kona-Küste. Teile davon mussten später im Studio nachgedreht werden, da die Brandungsgeräusche zu laut waren.

Diesmal dreht Elvis wieder mit schwarz gefärbten Haaren.

Als Elvis auf dem Flughafen von Honolulu eintraf, wurde er von 8000 Fans erwartet. Einer der Besucher in Hawaii war der britische Sänger Billy Fury, der Elvis zwei silberne Schallplatten überreichte.

Nachdem die Kampfszene zwischen Elvis und Jeremy Slate abgedreht war, wandte sich Regisseur Taurog an einen seiner Kameraleute, Kenny Williams, und wartete dessen okay ab. Elvis wunderte sich darüber, aber Taurog entgegnete, Williams sei zwei Jahre lang als Kameramann bei der TV-Serie "Bonanza" tätig gewesen und er verstehe mehr als er von Kampfszenen.